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July 15 2016

July 10 2015

Free-Music-Friday: Horror Vacui

Das Emperium ist zurück – zumindest nach dem Titel des letzten Albums von Horror Vacui. Return of Empire erschien bereits am 26.10.2014 und ist der Nachfolger des Debütwerkes In Darkness You Will Feel Alright aus dem Jahr 2012. Die fünf Musiker aus Bologna (Italien) bezeichnen ihre Musik selbst als „Punker than dark, darker than punk“ und trifft es damit recht gut. Die Wurzeln reichen bis in die 1980er Jahre zurück, als sich aus dem Punk der sogenannte Post-Punk entwickelte und in unterschiedlichen Gestalten daher kam. Death Rock, Gothic Rock, New Wave fließen bei Horror Vacui in die Songs ein.

Return of Empire by Horror Vacui

Return of Empire gibt es zur Zeit als kostenlosen Download oder gegen einen selbst wählbaren Betrag. In Darkness You Will Feel Alright sowie die ebenfalls 2012 erschienene Single Can You Still See Reality? haben einen Mindestpreis von 1 Euro. Alle drei Veröffentlichungen stehen unter der Lizenz CC by-nc-nd.

Horror Vacui im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Reverbnation | Soundcloud

July 05 2015

Warum machen Veganer Fleischprodukte nach?

Gestern war ich beim Vegan Summer in Eckernförde. Es dauerte nicht lange, bis ich eine Aussage hören musste, mit der ich schon häufiger online wie offline konfrontiert wurde und die ein in omnivoren Augen recht großer Kritikpunkt am Veganismus zu sein scheint. Ich hatte mich gerade in die lange Schlange am veganen Döner-Stand eingereiht, da hörte ich auch schon, wie sich das vermutlich nicht vegane Paar (ich finde es grundsätzlich toll, wenn sich Fleischesser für vegane Ernährung interessieren und auch für Solche sind Veranstaltungen wie der Vegan Summer gemacht) hinter mir darüber unterhielt, was denn wohl außer Salat noch in einem veganen Döner drin sei. Der Mann brachte dann das Killerargument (sic!), er könne nicht verstehen, warum Veganer und Vegetarier Tierprodukte imitieren müssen. Wenn man kein Fleisch möge, dann müsse man ja auch keine Ersatzprodukte essen.

Aber da liegt der Denkfehler vieler Omnivoren: Viele Veganer mögen den Geschmack der mit tierischen Produkten hergestellten Gerichte durchaus, sei es nun Bolognese-Sauce, Curry-Wurst oder Gyros. Die wenigstens Veganer sind schließlich vegan geboren oder aufgewachsen. Ich kann mich z. B. gut an den Geschmack eines halben Hähnchens, einer gebratenen Leber, Speck in den Bratkartoffeln oder Zwiebelmett erinnern, obwohl ich das alles seit mindestens 18 Jahren nicht mehr gegessen habe. Aber ich möchte eben nicht, dass wegen des guten Geschmacks, der häufig doch nur durch die verwendeten Gewürze entsteht, empfindungsfähige Lebewesen zu Schaden kommen.

Das ist der ganze Punkt, es ist nicht der Geschmack, der einen Veganer davon abhält, tierische Produkte zu konsumieren, sondern genau das, was Fleischesser leider verdrängen, nämlich der „Herstellungsprozess“ von Fleisch, Milch, Käse und Eiern sowie das damit verbundene Leid, das den Tieren – und nicht nur denen – angetan wird. Wie weit man bei der Veganisierung seiner Lieblingsgerichte gehen will, ist jedem selbst überlassen. Bei mir stehen vegane Bolognese-Sauce, Rührtofu oder verschiedene Bratlinge und Würstchen häufiger auf dem Speiseplan. (Wie gut so veganen Alternativen sein können, hatte z. B. der bekannte Fernsehkoch Christian Rach 2014 in einer seiner Sendungen bewiesen.)

Ich kann die Frage „Warum machen Veganer Fleischprodukte nach?“ also genauso beantworten wie auch viele Omnivoren ihren Fleischkonsum begründen: Weil’s halt so lecker ist.

Der vegane YouTuber Der Artgenosse hat diesem Thema auch eines seiner sehr informativen Videos gewidmet:

(Das Beitragsbild „16 tofu sausages“ von Jason Lam steht unter der Creative Commons Lizenz BY SA.)

July 03 2015

Free-Music-Friday: vOLVoX

Heute sei mir mal ein wenig Lokalpartiotismus erlaubt, obwohl Patriotismus bei der heutigen Band eher nicht angesagt ist. vOLVoX aus Schleswig ist nämlich eine Anarcho-Punk-Rock-Band mit den entsprechend kritischen Texten. Am 31.05.2015 hat das seit Dezember 2014 bestehende Quartett die erste EP herausgebracht, als kostenlosen Download unter CC by-nc-nd.

vOLVoX – EP by vOLVoX

Die Texte stammen von Bassist Nils und treffen den linken Nerv der Zeit, denn es geht um Pegida und andere rechte Strömungen („Wenn die Hexe verbrennt“, „Will doch eh keiner mehr hören“) oder den Überwachungsstaat („Ich will mehr Kameras“). Sänger Manu kommt ebenfalls aus der Punk-Szene, während Gitarrist Ricky und Drummer Att nebenbei gemeinsam in der Thrash-Metal-Band Rezet aktiv sind. Diesen Einfluss geben sie bei vOLVoX weiter, so dass die Musik über stumpfen 3-Akkorde-Punk hinausgehen.

Wer mehr von Nils‚ lyrischen Ergüssen hören möchte, dem sei sein Projekt Klampf Attacke empfohlen, bei dem er diese allein zur Gitarre vorträgt. Dort findet man auch akustische Versionen einiger vOLVoX-Songs. Auch diese stehen unter CC by-nc-nd.

vOLVoX im Netz: Bandcamp | Facebook

June 28 2015

German Gothic Isn’t Dead

Ich habe es ja schon immer gesagt, die deutsche Gothic-Szene lebt. Und auch wenn man ein wenig an der Oberfläche herumkratzt, kommen viele gute Bands zu Tage, die sich unter dem Radar der einschlägigen Szene-Magazine treue Fans erspielt haben. Und dank der heute veröffentlichten Compilation mit dem Titel „German Gothic Isn’t Dead“ werden garantiert noch einige hinzu kommen. Axel Meßinger hat für das jüngste Werk aus seiner Reihe „At Sea Compilations“ 30 Bands aus den Genres Gothic-Rock, Gothic-Metal, Dark-Punk, Wave und Electronic zusammengetragen und damit auch mir neuen Input gegeben.

Ich hätte gern über jede einzelne Band etwas geschrieben, doch das hätte die Freischaltung dieses Beitrages arg verzögert. Einige der Bands sind aber bereits in diesem Weblog aufgetaucht, in den Rubriken Thank Goth It’s Friday, Free-Music-Friday oder zwischendurch. Ich freue mich auch besonders, dass einige meiner Lieblingslieder enthalten sind, zu nennen sind da „Earth We Walk Upon“ von Salvation AMP, „Tell Me“ von Inmost Silence, natürlich „Visions“ von Aeon Sable und „NYX“ von LisaWars.

Begeistert bin ich darüber, dass Axel ein Projekt aus meiner Region quasi ausgegraben hat, nämlich Shadowplay. Dahinter steckt Michael Scholz, der Shadowplay bereits seit 1984 als Solo-Projekt betreibt und darüber hinaus in den Achtzigern mit seinen Bands Taste Of Decay (1984-1987) und Garden Of Pleasures (1987-1989) schon sowas wie eine lokale Szenegröße war. Ein wahres Gothic-Urgestein also, das die Compilation mit „Out Of Control“ musikalisch würdevoll eröffnen darf.

German Gothic Isn't Dead by At Sea Compilations

Der Download der 140 Minuten langen Compilation ist kostenlos möglich (Direktdownload). Bei Bandcamp kann man auch einen beliebigen Betrag spenden.

June 26 2015

Free-Music-Friday: Emerald Park – GO!GO!GO!

Ich freue mich sehr, dass ich Euch heute mal wieder leichten Schweden-Pop kredenzen kann und zwar von unseren alten Bekannten Emerald Park aus Malmö. Die mittlerweile zum Septett angewachsene Band um die Stimmen von Tobias Borelius und Martina Johansson veröffentlichte in dieser Woche ihre EP „GO!GO!GO!“ (23 Seconds, CC by-nc-nd).

GO!GO!GO! by Emerald Park

Wie gewohnt gibt es eingängigen Indie-Pop, wie geschaffen für laue Mittsommernächte oder einfach zum vor sich hin träumen. Die sieben Songs sind kostenlos oder gegen einen freiwilligen Obulus bei Bandcamp erhältlich. Ihr findet die EP aber auch bei vielen Download- und Streaming-Anbietern.

Emerald Park im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Soundcloud | Twitter

June 07 2015

June 05 2015

Free-Music-Friday: Guns’n’Gänseblümchen

Denise (Schlagzeug, Gesang) und Guillaume (Gitarre, Gesang) haben sich mit Guns’n’Gänseblümchen einen Bandnamen gegeben, der auffällt, aber auch falsche Schlüsse zulässt. Die beiden sind nämlich weder eine Coverband von Axl Rose, Slash und Co., noch eine Funpunk- oder Comedyband. Mit ihrer schmalen Besetzung – White Stripes lassen grüßen – geht es schon laut zu Wege, aber auch ruhige Töne beherrschen Denise aus Göttingen und Guillaume aus Le Mans, die sich auf einer gemeinsamen Tour ihrer Hauptbands Monnocle und Slux kennenlernten.

Die Tage ist ihr erstes Album Glows als digitaler Download erschienen, nachdem 2013 bereits die Wonder Wheel EP veröffentlicht wurde (beide unter CC by-nc-sa).

Solider Indie-Rock mit Ausflügen in Punk-Rock und Post-Punk erwartet uns, immer mit lärmenden Gitarren und treibendem Schlagzeug aber teilweise poppigen Melodien. Dazu gibt es mal weiblichen, mal männlichen Gesang. Insgesamt eine Mischung, die mir sehr gut gefällt. Hört mal rein:

Wonder Wheel EP by Guns'n'Gänseblümchen

Glows by Guns'n'Gänseblümchen

Guns’n’Gänseblümchen im Netz: Bandcamp | Last.fm

May 31 2015

May 29 2015

Free-Music-Friday: Atombomb

Gefühlt habe ich aus keiner anderen Stadt so viele Bands zum Free-Music-Friday vorgestellt wie aus Göteborg. Die zweitgrößte Stadt Schwedens hat eine weiteres Indie-Pop-Juwel hervorgebracht: Atombomb, ein Quintett, das seit 2010 aktiv ist und bisher zwei Singles herausgebracht hat.

Jenny Hagvil (Gesang), Daniel Abrahamsson (Gitarre), Patrik Michaelsen (Gitarre), Gabriel Lindblad (Bass) und Erik Gärdefors (Drums) haben ihre erste Single “At The Deep End/Idlewild” am 13. November 2014 veröffentlicht, sogar als Vinyl-Scheibe. Der erste Song beginnt mit einem Shoegaze-Intro mit reichlich Gitarren-Feedback und startet dann in einen bittersüßen Indie-Pop-Song, der seine Magie aus Jennys zauberhaften Stimme und den wunderschönen Gitarren-Riffs bezieht. Der zweite Titel ist ein flottes Post-Punk-Stück.

At the Deep End / Idlewild (single) by ATOMBOMB

Am 20. Mai 2015 folgte die zweite Single “Love And Death“, ein Vorbote der kommenden Kassetten-EP mit 4 weiteren Songs. Auch “Love And Death” bewegt sich mitreißend zwischen Shoegaze, Post-Punk und Indie-Pop. Die Vorfreude auf die nächsten Veröffentlichungen von Atombomb ist bei mir definitiv geweckt.

Love and Death (single) by ATOMBOMB

Beide Singles sind unter Creative Commons by-nc-sa lizensiert und als kostenlose Downloads bei Bandcamp (“Name your price”) und Soundcloud erhältlich.

Atombomb im Netz: Bandcamp | Facebook | Instagram | Soundcloud | Spotify

May 24 2015

May 22 2015

Free-Music-Friday: Visciera – Sisu

Bisher hat mein Konzept des Free-Music-Friday es vorgesehen, dass ich eine Band nur einmal vorstelle. Das soll jetzt aber vorbei sein, denn es gibt durchaus Künstler, die nicht nur gute Musik machen, sondern auch noch an Creative Commons festhalten. Florian Cziesla aus Berlin ist so ein Künstler. Die beiden ersten EPs, die er unter dem Namen Visciera veröffentlichte, habe ich am 14.09.2012 vorgestellt.

Anderthalb Jahre später, im März 2014 folgte ein Song namens Tension der sehr experimentell ist und hauptsächlich aus Rhythmus und tropfendem Wasser besteht.

Am 17. Mai 2015 erschien das Debut-Album Sisu. Auffälligste Neuerung ist der Gesang. Die Musik ist nicht mehr ganz so experimentell, aber noch immer weit vom Mainstream entfernt. Nine Inch Nails kommen mir wieder in den Sinn, wenn ich mir die 11 Songs anhöre. Da gab es ja letzte Woche schon Parallelen und Trent Reznor, Kopf der Nine Inch Nails, konnte kürzlich, am 17. Mai, seinen 50. Geburtstag feiern. Doch zurück zu Visciera:

Sisu by Visciera

Wer ein offenes Ohr für experimentelle Elektro-Klänge hat, wird bei Sisu auf seine Kosten kommen.

Um seine Musik zu vermarkten hat Flo sein eigenes Label gegründet, Rageroom Records. Veröffentlichungen anderer Künstler plant er jedoch nicht. Außerdem ist er Mitglied in der alternativen Verwertungsgesellschaft Cultural Commons Collecting Society (C3S). Alle Werke von Visciera stehen unter der Lizenz CC by-nc-sa.

Visciera im Netz: Bandcamp | Facebook | Free Music Archive | Last.fm | Soundcloud | Youtube

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