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March 30 2012

March 16 2012

March 09 2012

Free-Music-Friday: The Dead Souls

Heute kann ich mal wieder eine vielversprechende Post-Punk-Band präsentieren: The Dead Souls. Etienne Goldberg (Gesang, Gitarren, Programmierung) und Kevin Shames (Bass, Keyboards), ursprünglich aus Puerto Rico stammend und mittlerweile in den USA beheimatet, gründeten die nach einem Song von Joy Division benannte Band im Jahre 2008.

Musikalisch gehören The Dead Souls zu den Bands, die zwar deutliche Referenzen an Vorgänger wie Love Like Blood, Christian Death oder The Chameleons aufweisen, dabei allerdings durchaus eigenständig und zeitgemäß klingen.

Nach der ersten EP namens “Desire” (2010), die für 5 US-$ bei Bandcamp erhältlich ist. wurde die 2011 nachgelegte EP Ambition im Januar 2012 wiederveröffentlicht (Zorch Factory Records, CC BY-NC-ND 3.0) und ist als kostenloser Download auch bei Bandcamp zu haben.

Ambition by The Dead Souls

Ende 2011 erschien dann noch die digitale Single “My Obscure Illusions“, die zwar kostenlos bei Bandcamp heruntergeladen werde kann, allerdings ohne Hinweis auf eine CC-Lizensierung.

The Dead Souls im Netz: Bandcamp | Myspace

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February 17 2012

February 14 2012

February 10 2012

Free-Music-Friday: Voyvoda

Aus Bulgarien kommt die Band, die ich zum heutigen Free-Music-Friday vorstelle, Voyvoda. In dieser Woche wurde ihr zweites Album mit dem Titel “Изток (Iztok)” veröffentlicht. Pate stand dabei das deutsche Netlabel afmusic vom darkerradio-Chef Falk Merten, der hier mal wieder ein feines Gespür bewiesen hat. Die Bulgaren kommen mit einer Mischung aus Post-Punk, Cold Wave und heimatlichen Klängen daher, die zwar deutlich an die 1980er Jahre erinnert, aber kein bißchen angestaubt wirkt.

Изток (Iztok) by Voyvoda

Die Texte werden beschrieben als “Geschichten über Hingabe, Respekt, Ehre, die Stärke der Liebe, Brudermord, Leid, Betrug, Hoffnung und Verzweiflung, ummantelt von einer lyrischen Struktur, die an eine bizarre Mischung aus Nick Cave, Johnny Cash oder Hristo Silyanov erinnert” und haben einen starken historischen Bezug zu den Aufständen auf dem Balkan Anfang des 20. Jahrhunderts, was auch im Bandnamen zum Ausdruck kommt.

Neben den Alben sind auch eine Reihe von EPs erschienen, die die Band kostenlos zum Download bereitstellt: “Bunt EP” und “Voden vs Edessa EP” (2008), “A Year of Elegies” und “Signs of The Endtimes” (2010), sowie “The West is Dead” (2011).

Voyvoda im Netz: Amazon | Bandcamp | Facebook | iTunes | Jamendo | Last.fm | Myspace | Reverbnation | Soundcloud

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November 25 2011

July 01 2011

Free-Music-Friday: Dreamself

Dreamself

In den Free-Music-Charts auf Darkerradio waren die Schweden von Dreamself bisher wenig erfolgreich, im April waren sie als Neuvorstellung mit dem Titel “It’s not over” dabei, bekamen aber nicht ausreichend Stimmen, um sich dort zu behaupten. Im Juni scheiterte dann “Polarized” an der neu errichteten Jury-Hürde.

Ich bin aber der Meinung, dass man Dreamself doch mal ein Ohr mehr schenken sollte, zumindest alle, die auf Synthie-Pop, New-Wave und Post-Punk stehen, werden an den 11 Songs des Debüt-Albums “Part 1, the end” seine Freude haben, welches unter der CC-Lizenz by-nc-nd veröffentlicht wurde und kostenlos (gern auch mehr) bei Bandcamp erhältlich ist.

Dreamself im Netz: Bandcamp | Last.fm | Myspace | Vimeo

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May 20 2011

Free-Music-Friday: Blends

Blends

Das Trio Blends wurde 2009 in der argentinischen Stadt Rosario von Diego Guglielmone, Alexis Ocampo, Iván Brito gegründet. Als Einflüsse für ihren Post-Punk/Inde-Rock geben die Drei Joy Division, die Pixies und The Rapture an. Wieviel davon tatsächlich in ihre Musik einfließt, kann man auf der Anfang 2010 erschienenen Debut-EP, die den gleichen Namen wie die Band trägt, hören.

Bei Bandcamp gibt es immerhin 3 der 4 Songs zum kostenlosen Download, aber auch verschiedenen Netlabels haben sich der Blends angenommen, unter anderem BFW Recordings, wo die EP am 25.04.2011 unter Creative Commons veröffentlicht wurde.

EP by Blends

Anfang dieses Jahres ist eine weitere EP mit 6 vielversprechenden Instrumental-Demos erschienen, auf die hoffentlich bald ein Album folgt.

Blends im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Myspace | Reverbnation | Soundcloud

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April 08 2011

Free-Music-Friday: Remote Controlled

Remote Controlled

Heute stelle ich euch eine Band vor, die ich auf meinem Free-Music-Contest-Jury-Zettel notiert hatte, die es aber leider nicht auf den Sampler schaffte. Im Spätsommer 2005 als Studentenband in Hamburg gegründet, erklommen Remote Controlled nach kurzer Eingewöhnungsphase schon Anfang 2006 die ersten Bühnen der Stadt. In bester akademischer Tradition plagiierten sie Anfangs erfolgreich bewährte Rocksongs aus den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Lukas (Vox, Git), Martin (Vox, Drums), Stoff (Git) und Chris (Bass) wurde jedoch schnell klar, dass das Publikum eigenes Material hören möchte. So entstand im Laufe des Jahres, neben weiteren Auftritten die erste, selbst produzierte Demo-EP mit neuen Songs, die unter dem Namen des Titelsongs “Demise in Virtuality” Anfang 2007 das Licht der Welt erblickte. In der folgenden Zeit kehrten einige Bandmitglieder ihrer Alma Mater den Rücken, und kamen im Ernst des Lebens an. Klar wirkte sich das auf die Musik aus, neue Songs wurden schwerer und härter. Schließlich entstand daraus das erste LP-Album, “Torture Trip“, Mitte 2009. Die musikalische Reise wird aber nicht zur Tortur, sondern man bewegt sich im Zirkel zwischen (Post-)Punk, Progressive Rock und Metal, mit intelligenten Gitarren-Riffs und ansprechenden zweistimmigen Gesangspassagen. Dazu liefern variantenreiche Drums und lässige Bass-Linien rhythmische Gerüst. Das Ticket für diesen Trip kann kostenlos bei Jamendo oder Bandcamp gelöst werden, denn die Musik von Remote Controlled steht unter der Creative-Commons-Lizenz by-sa. Die CD ist für nur 5 Euro bei Bandcamp erhältlich.

Torture Trip by Remote Controlled

Nach dem musikalischen Baby folgte echter Nachwuchs, so dass die Band sich in der Folgezeit vor allem der kreativen Arbeit widmete und ihre Live-Aktivitäten zurückfuhr. Derzeit arbeitet Remote Controlled an neuem Material, das sie bald live präsentieren möchten. Wir dürfen gespannt sein.

Remote Controlled im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Myspace

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March 08 2011

#37cc Tag 2: Stylish Kids In The Riot – You! You! EP

7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011

7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011

Nach dem ruhigen Wochenbeginn mit Jolea geben wir heute etwas Gas, damit wir morgen über den Berg kommen. Und mit Bergen kennen sich die heutigen Protagonisten aus, denn Stylish Kids In The Riot kommen aus Südtirol, der Heimat von Reinhold Messner (sofern der nicht doch eine Erfindung des Yeti ist).

Die Band wurde 2010 gegründet und bietet auf ihrem am 18.11.2010 bei airbagpromo records erschienenen und You! You! betitelten Erstlingswerk soliden Post-Punk/Indie-/Alternative-Rock.

Nachdem der Schlagzeuger aus Studiengründen aussteigen mußte, sind die Stylish Kids In The Riot aktuell mit neuem Drummer und zweiter Gitarre live in ihrer Heimat unterwegs: am 11.03. in Algund (Rocknet Live Award), am 18.03. in Bozen (Teatro Comunale) und am 25.03. in Brixen (Club Max).

Creative Commons by-nc-nd

Stylish Kids In The Riot im Netz: Facebook | Jamendo | Myspace

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February 11 2011

Free-Music-Friday: The Safari

The Safari

The Safari kommen aus Indonesien und haben im Januar 2011 beim dortigen Netlabel Hujan! Rekords ihr Album “Demi Eksistensi (B-Side)” veröffentlicht. Darauf befinden sich 7 Songs zwischen Garage-, Punk- und Indie-Rock, davon 4 in ihrer Muttersprache gesungen, 3 in Englisch.

Gegründet wurde The Safari 2003 von Edo Wallad (Gesang), Norman Ahya (Gitarre) und Denny Priawan (Bass). Nach einigen Sampler-Beiträgen veröffentlichten sie 2007 ihr Debut-Album “Material Dansa Galau” (Paviliun Records), das ich allerdings nicht in digitaler Form gefunden habe.

Demi Eksistensi (B-Side)” ist eine Sammlung von älteren Stücken, die nach einer mehrjährigen Pause, in der sich die Musiker ihren Hauptberufen widmeten, neu aufgenommen und für ihre indonesische Fangemeinde veröffentlicht wurden (unter CC by-nc-sa). Hoffentlich war das nicht das letzte Lebenszeichen der Band, immerhin bezeichnen sie sich in ihrer Twitter-Bio als “back-from-the-dead”.

The Safari im Netz: Archive | Facebook-Gruppe | Myspace | Twitter

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January 28 2011

Free-Music-Friday: LisaWars

LisaWars

Zwei Mann und eine Drummaschine das sind LisaWars.” So beginnt die Bandinfo meiner heutigen Empfehlung in Sachen “Free Music” und so einfach ist es manchmal, gute Musik zu machen. Jens (Keyboard, Synthesizer) und Micha (Gitarre, Gesang) kommen aus Waldheim in Sachsen und haben sich 2002 zusammen gefunden, um ihre eigene Vision von dunkler Musik zu kreiieren. Das Resultat ist eine schöne Mischung aus Punk, Gothic, Darkwave und NDW, die bisher 8 Demos füllt:

Am Schloß (2003)
Licht aus! (2004)
Noch nicht verloren (2006)
Nicole im Schatten (2007)
Das alte Spiel (2008)
Live und ungeschönt (2009)
Oststadtträume (2010)
NeunAchtSiebenVierSechs (2010)

(CC by-nc-nd)

Mit ihrer Musik haben es LisaWars bereits in die Playliste von Darkerradio sowie in die Gipfelstürmer-Charts bei Radio Shadowplay geschafft, es wurde also höchste Zeit, ihnen einen Free-Music-Friday zu widmen.

LisaWars im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Reverbnation

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January 21 2011

Free-Music-Friday: Dracula Biscuits

Dracula Biscuits

“Wer glaubt, Gothic Rock & Punk sei tot, kennt offensichtlich @bauhausmensch nicht! #ff”

Mit dieser netten Twitter-Nachricht empfahl mich @limonenbiss am letzten Freitag ihren Followern. Um diesem Ruf gerecht zu werden, verkünde ich heute: “It’s Alive!” Ja, Batcave, Gothic- und Death-Rock leben beispielsweise in der aus Ohio stammenden Ein-Mann-Band Dracula Biscuits weiter.

Der Mann dahinter ist Royce Icon, ein Künstler, der nicht nur in verschiedenen Formationen Musik macht, sondern auch als Maler, Schriftsteller und Filmemacher tätig ist. Als Dracula Biscuits brachte er bisher zwei Alben unter der CC-Lizenz by-nc heraus, Burning Death (2009) und Enter The Shadows (2010).

Sein Gesang bewegt sich zwischen Nik Fiend, Joey Ramone und Glenn Danzig und die Musik entführt uns in den Londoner Batcave-Club Anfang der Achtziger Jahre. Ein echter “Death Trip” in die gute alte Zeit.

Dracula Biscuits im Netz: Last.fm | Myspace

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January 14 2011

Free-Music-Friday: This Co.

This Co.

Bei der heutigen Free-Music-Empfehlung geht mir so richtig das düstere Herz auf, denn die Band This Co. aus Chile wandert auf den Pfaden von Bauhaus, The Cure oder Joy Division/New Order. Am Auffälligsten ist dabei die Stimme von Jorge Christie (Gesang, Gitarre), die an Robert Smith (The Cure) oder auch Hans Diener (The Essence) erinnert. Musikalisch schaffen er und seine beiden Mitstreiter Nicolás Rebolledo (Lead-Gitarre, Keyboards) und Carlos Vergara (Bass, Gesang) allerdings den Sprung in die Neuzeit, trotz aller Referenzen an die Achtziger klingt ihr Debüt-Album kein bißchen angestaubt und muß sich hinter Bands wie Franz Ferdinand oder Interpol nicht verstecken.

Das selbstbetitelte Album enthält 8 Lieder mit einer Gesamtlänge von 33 Minuten und ist bereits 2008 erschienen. Es brachte der Band in der Heimat viel Beachtung ein, so schaffte es das Video zu “As You Know” unter die 10 meinst gewünschten Videos bei MTV. 2009 kamen This Co. sogar für einige Konzerte nach Europa, unter anderem in Weimar und Berlin.

Vor einem Jahr wurde es dann vom Netlabel Clinical Archives unter der CC-Lizenz by-nc-nd wiederveröffentlicht.

This Co. im Netz: Archive.org | Facebook | Free Music Archive | Last.fm | Myspace

May 07 2010

Free-Music-Friday: The Wars

Wenn eine Band sich auf The Chameleons, Bauhaus und Joy Division bezieht, dann kann sie meiner Aufmerksamkeit schon mal sicher sein.

Wenn die Musik das auch noch halten kann und unter Creative Commons veröffentlicht wird, dann stelle ich diese Band gern vor. Es handelt sich um das Berliner Trio The Wars, bestehend aus Chris Kowski, übrigens gebürtiger Sylter (Gesang/Gitarre), übrigens gebürtiger Sylter, Gernot Pohle (Bass) und Bruce Pankowski (Drums). Bruce kam als Letzter zur Band, vorher benutzten Chris und Gernot einen Drum-Computer.

Ende 2009 veröffentlichten The Wars ihre zweite EP “RIFT“, die kostenlos bei Jamendo” oder für läppische € 3,95 bei 7digital als Download erhältlich ist, hier ist das Video zum Titeltrack:

DirektWars

Das erinnert mich auch ein wenig an She Wants Revenge, die ja ebenfalls auf dieser Welle reiten.

Für den Herbst 2010 ist eine Tour geplant und eine weitere EP ist bereits in Arbeit. Sie wird “No Meaning To Anything” heißen und Ende 2010 erscheinen.

The Wars im Netz:

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March 05 2010

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